Ein praktischer Überblick über den gesamten Prozess — vom Budget bis zur Schlüsselübergabe.
Bevor du Immobilien besichtigst, solltest du eine realistische Vorstellung davon haben, wie viel du dir leisten kannst. Banken bewerten den Beleihungsauslauf (dein Darlehen im Verhältnis zum Beleihungswert), deine Haushaltsrechnung (Einkommen abzüglich laufender Kosten) und deine Schufa-Bonität. Nutze den Hypothekenrechner für eine schnelle Einschätzung.
Eine unverbindliche Zusage deiner Bank zeigt, wie viel du dir leihen kannst, und macht dich zu einem attraktiveren Käufer. Die Zusage ist meist einige Monate gültig und gibt dir einen klaren Rahmen während der Suche.
Grunderwerbsteuer (3,5% bis 6,5% je nach Bundesland), Notar- und Grundbuchkosten (ca. 1,5%) sowie eine eventuelle Maklerprovision zählen nicht zum Kaufpreis und müssen zusätzlich aus Eigenkapital finanziert werden. Bei einer Immobilie für 400.000 € kommen so schnell 20.000 € bis 45.000 € an Nebenkosten zusammen.
Lege dir vorab ein klares Maximum fest, basierend auf dem Rechner und der von der Bank bestätigten Finanzierungszusage — bei Verhandlungen ist es leicht, sich mitreißen zu lassen.
Dein Sollzins ist nur für die vereinbarte Zinsbindung (meist 5 bis 30 Jahre) festgeschrieben. Am Ende dieser Bindung bleibt in der Regel eine Restschuld übrig, die du über eine Anschlussfinanzierung neu finanzieren musst — zum dann gültigen Marktzins.
Sobald der Kauf abgeschlossen ist, empfehlen wir, ein kostenloses Cindrus-Konto zu erstellen. Wir überwachen automatisch die Zinsentwicklung und informieren dich rechtzeitig vor Ablauf deiner Sollzinsbindung — du musst nichts selbst verfolgen.